Freitag, 30. Juni 2017

Berufs- und Studienorientierung bei begabten Jugendlichen

Brausewetter, K. (2017). Hochbegabung: Underachievement und seine Vermeidung. Verfügbar unter https://keep-cool-mama.de/2017/03/15/hochbegabung-underachievement-und-seine-vermeidung/
 
Brausewetter, K. (2017). Interviewreihe: Tipps für Eltern von Coaches Nr. 5. Verfügbar unter http://kleinwirdgross.de/2017/01/20/interviewreihe-tipps-fuer-eltern-von-coaches-nr-5/  


Brausewetter, K. (2016). (Schulische) Bildungswege als Schatzkarte zur Hebung von Begabungen: Das deutsche Schulsystem. Labyrinth, 129, 6-8.
 
Brausewetter, K. & Schelonke, K. (2015). Cybermentor: Frauen begeistern Mädchen für MINT. Labyrinth, 124, 20-21.

Brausewetter, K. (2015). Zu Besuch in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. KulturNetz, 3, 8-9. Verfügbar unter https://nds-bremen.verdi.de/++file++562df719aa698e6604000056/download/KulturNetz%203_2015.pdf


Studierende an der Universität Hannover & Brausewetter, K. (2012). Anschlussfähigkeit des Sachunterrichts: Eine kleine Sammlung zum chemischen Lernen in Elementar-, Primar- und Sekundarbereich I. Verfügbar unter http://www.widerstreit-sachunterricht.de/ebeneI/superworte/naturwiss/brause.pdf

Orte des Lernens





Orte des Lernens
Formale Bildung: Der Ort sind die institutionalisierten Einrichtungen unseres Bildungssystems. Dazu gehören Schule, Ausbildung und Hochschule. Formale Bildung beruht auf fest vorgegebenen Vorgaben und detaillierten Planungen. Die Leistungen werden überprüft, dokumentiert und in der Schule für die Vergabe von Berechtigungen für Berufsausbildung und Studium genutzt. 

Non-formale Bildung: Die Orte finden sich außerhalb der Bildungsinstitutionen, wie zum Beispiel im Volkshochschulkurs, im Fußballtraining oder im Kunstkurs. Auch hier erfolgt das Lehren und Lernen zielgerichtet und mit vorher geplanten Inhalten. Häufig wird fachkundiges Personal eingesetzt und die erworbenen Kenntnisse werden teilweise auch in Zertifikaten bescheinigt (z.B. Übungsleiter im Sport oder Jugendleitercard in der Kinder- und Jugendarbeit). Diese Bescheinigungen werden auch von potenziellen Ausbildern, Arbeitgebern und Stiftungen bei der Vergabe von Stipendien immer wichtiger. 

Informelle Bildung: Sie kann überall stattfinden, sogar in der Schule! Ihr Hauptkriterium ist, dass das Lernen ohne Absicht, ohne Planung erfolgt, also nebenher. So ahmen Kinder und Jugendliche zum Beispiel Haltungen und Tätigkeiten von Eltern und Lehrern nach, auch wenn die Erwachsenen das vielleicht gar nicht wollen. Das Mal-schnell-bei-Rot-über-die Ampel-gehen zeigt dem Kind, dass die generelle Regel wohl doch nicht immer gilt. Aber auch im Positiven lernen Kinder und Jugendliche viel von ihrer Umgebung, zum Beispiel eine Fremdsprache, wenn sie sich längere Zeit in dem entsprechenden Sprachgebiet aufhalten mit engem Kontakt zu Muttersprachlern. Informelle Bildung lässt sich zum Beispiel mit dem ProfilPASS aufspüren und dokumentieren. Auch diese Art des Lernens wird immer wichtiger für die berufliche Zukunft.